Prof. Marianne Schlosser

Professorin für Theologie, Mitglied der Internationalen Theologischen Kommission
Verwandte Programme anzeigen

Marianne Schlosser studierte lateinische Philologie und katholische Theologie an der Universität München. Im Jahr 1989 promovierte sie in Theologie. Ihre Dissertation wurde mit einem Forschungsstipendium an der Universität ausgezeichnet. Im Jahr 1998 verlieh ihr die Universität den Titel eines habilitierten Doktors in Anerkennung ihrer herausragenden Arbeit in Dogmatik und Dogmengeschichte. Von 1985 bis 2004 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Martin-Grabmann-Forschungsinstitut in München, zuletzt akademische Rätin und Privatdozentin. Seit Oktober 2004 ist sie Professor für Theologie der Spiritualität an der Universität Wien. Anlässlich ihrer Ernennung gründete sie ihr eigenes Institut für Theologie, mit dem sie im deutschsprachigen Raum Pionierarbeit geleistet hat. Am 23. September 2014 ernannte sie Papst Franziskus für fünf Jahre zum Mitglied der Internationalen Theologischen Kommission. Im August 2016 ernannte der Heilige Vater sie zum Mitglied der Kommission zur Geschichte des Frauendiakonats. Die an der Universität Wien lehrende Theologin ist seit 2016 Beraterin der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz und seit 2018 Mitglied der Theologischen Kommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Ihre Hauptforschungsinteressen sind Theologie, Patrologie und die Spiritualität des blühenden Mittelalters, mit besonderem Schwerpunkt auf den Bettelorden (Bonaventura, Katharina von Siena), die Eucharistie und die Erforschung klassischer Texte mit einer christlichen Spiritualität. Ihre wissenschaftliche Arbeit wurde 2018 mit dem Ratzinger-Preis gewürdigt.

Go to Main Speakers list

Verwandte Programme

Vortragende

  • Profile picture

    Prof. Imre Kocsis
    City
    Ungarn

    Subtitle
    Lehrstuhlleiter, Professor am Lehrstuhl für Neutestamentliche Schriften der Theologischen Fakultät der Katholischen Péter-Pázmány-Universität, Mitglied des Theologischen Komitees des 52. Internationalen Eucharistischen Kongresses
    Weiter